Geschichte des Heizwerkes
Im Gorgen hinter dem Bahnhof Giswil wurde im Jahr 2017 das Heizwerk der Korporation Giswil errichtet.
Installation des dritten Heizkessels
Bei der damaligen Planung des Heizwerks wurde von einer Gesamtleistung von 4.20 MW im Endausbau ausgegangen. Seit der Inbetriebnahme des Heizwerkes laufen die beiden installierten Heizkessel bei Minustemperaturen an der Leistungsgrenze.
Aufgrund der geplanten Neuanschlüsse im 2020/2021 musste die Planung für den Einbau des 3. Heizkessels in Angriff genommen werden.
Die Inbetriebnahme fand Anfang September 2020 statt.
Pikett-Dienst
Für den reibungslosen Betrieb wurde ein Pikettdienst organisiert. Die Pikett-Leistende werden via SMS oder Telefonaufruf über eine Betriebsstörung automatisch informiert.
Es gibt zwei Arten von Alarmmeldungen:
1. Priorität: Eine Störung, welche die Heizleistung des betroffenen Ofens nachhaltig stört. (z. B. Verstopfung in der Schnitzelbeförderung)
2. Priorität: Eine kleine Störung, welche die Heizleistung nicht gross beeinflusst. (z. B. zu wenig Druckluft für die Abreinigung des Kessels.
Tag der offenen Tür
Am 7. Oktober 2017 fanden sehr viele Giswilerinnen und Giswiler, sowie auch Interessierte von ausserhalb, den Weg in den Gorgen für den Tag der offenen Tür.
Die erste Wärmelieferung
Das neue Heizwerk «Holzenergie Gorgen» war nach einer Bauzeit von neun Monaten soweit fertiggestellt, dass ab dem 1. September 2017 Wärme geliefert werden konnte.
Spatenstich des Heizwerkes
Am 25. November 2016 erfolgt der Spatenstich.
Fortschritt beim Zusammenschluss
Der Leitungszusammenschluss des bestehenden EWO-Netzes und unserer neuen Heizzentrale konnte bereits in einer ersten Etappe bis zum Restaurant Bahnhof im Sommer 2016 erfolgen.
Beschluss für den Zusammenschluss der Leitungen
Die Korporation Giswil entschied sich, nur den Wärmeverbundes vom EWO (Leitungsnetz und Kunden) zu übernehmen und im Gorgen eine neue Heizzentrale zu bauen.
Übernahme des Wärmeverbundes
Da das EWO den Wärmeverbund nicht weiter ausbauen wollte, hat der Korporationsrat im Januar 2012 beschlossen, selbst einen Wärmeverbund im Gorgen zu realisieren.
Das EWO kam während des Vorprojektes mit einem Angebot, das bestehende Heizwerk von ihnen zu übernehmen.